Art insight: Künstlerinterview mit m.belle

Typo, Typo, Typo – dafür schlägt das Herz von artboxONE Künstlerin m.belle. Ihre Motiven reichen von Motivationspostern bis hin zu kleinen Liebeserklärungen und Alltags-Weisheiten. Der Künstlername von Freiberuflerin Nadine Michel ist an das englische Wort „to embellish“ angelehnt, was übersetzt so viel wie „ausschmücken“ bedeutet. Erfahrt im Künstlerinterview, welche Dinge m.belle inspirieren, ob in ihrem Atelier Typo-Kunst hängt und welche Werkzeuge sie noch besser arbeiten lassen!

Wie bist du zur Typografie-Kunst gekommen?

Ich habe schon immer ein Faible für positive messages und gutes Design gehabt. Ehe ich beschloss, mich mit meinem Label m.belle selbständig zu machen, studierte ich zwei Semester an einer Modeschule, wo ich erste Erfahrungen im Bereich Graphikdesign sammeln konnte. So war es nahe liegend, letztlich beides miteinander zu kombinieren.

m.belle Portraitbild

Was inspiriert dich?

Inspiration finde ich auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Manchmal sind es einfach nur Farben, Formen oder Dinge in der Natur, die mich zu etwas Neuem inspirieren. Aber auch von Reisen komme ich meist mit dem Kopf voller neuer Ideen zurück. Besonders inspirierend finde ich beispielsweise Städte wie Lissabon oder Amsterdam.

Welche Bilder und Motive hängen in deiner Wohnung?

Im Wohnraum wechseln sich graphische Motive und Typo-Prints ab, da ich dort gerne mal umdekoriere. Die Küche ziert mein „Life Is Sweet-Print“, das Manifesto „Walk With The Dreamers“ motiviert mich täglich an meinem Arbeitsplatz.

Life Is Sweet

Wie sehen deine nächsten Projekte aus? 

Aus gegebenem Anlass – ich werde bald Mami – beschäftige ich mich gerade mit der Gestaltung von Kindermotiven, die dem Spagat zwischen niedlich und puristisch gerecht werden.

Dein Lieblings-Typozitat:

Hm, das ist schwierig – es gibt so viele, die ich gerne mag! Am Bedeutendsten jedoch ist für mich das Motto „dream BIG“. Denn diese beiden Schlagworte waren es, die mich damals bewogen haben, aus meinem gewohnten Umfeld mit sicherer Festanstellung auszubrechen und meine Leidenschaft zum Beruf zu machen.

Ohne welches Arbeitsutensil könntest du nicht leben (bzw. arbeiten 😉 )?

Papier, Stift… und ein guter Milchkaffee! 😉

Wo lebst und arbeitest du und welches sind deine Lieblingsplätze dort?

Ich lebe in einem kleinen Städtchen in der Nähe von Koblenz, wo man mich am Wochenende meist zum ausgiebigen Frühstück in meinem Stammcafé antrifft. Meinen Arbeitsplatz habe ich mir in einem separaten Raum in unserem Wohnhaus eingerichtet – so genieße ich den Luxus, von zu Hause aus zu arbeiten und dennoch abends die Ateliertür schließen zu können.

Vielen Dank für das interessante Interview, m.belle. Alles Gute & beste Gesundheit für dich und dein Kleines!

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